Ein zartes Streicheln
Nicht mehr als ein sanfter Hauch
Ein warmer Atem
Kurz und doch lang genug
Wie durch ein Wunder!
Der kalte Zorn des Winters
ward vergessen
überall beginnt es zu strahlen
Das saftige Grün der Wiesen
Verschlingt das kühle Weiß
Als wäre es nie dort gewesen
Die Farben, das Plätschern, das Singen
All dies lässt vergessen
Wie es ohne dich war
Oh König FRÜHLING
Mit holdem Gefolge hältst du Einzug
Die Wärme deines Atems
Lässt alles streben
Dein buntes Gewand
Erfüllt alles um dich mit Leben
Nicht Sturm ist deine Art
Nur einmal ein warmer Regen
Die grüne Wiese,
Die bunten Blumen
Auch der alte Baum
Und noch viele mehr
Zeigen nun ihre neuen Farben
Dank ihnen entsteht
Ein wahres Gemälde
Doch nicht nur Sie erweckst
Du aus ihren Schlaf
Auch ICH,
Der von deinem Atem berührt
Verspüre nun neue Kraft
Du bist gleichsam für Mensch und Natur
Ein Bote des Lebens und Strebens
Ein zartes Streicheln
Nicht mehr als ein sanfter Hauch
Dies sind deine Posaunen
Du brauchst keinen Lärm
Und so kommst du jedes Jahr
So ist es Brauch
(c) Benjamin Breutel